Charta für den Klimaschutz

6. Juli 2010

Wagner & Co unterzeichnet Charta für den Klimaschutz

v.l.n.r. Klaus Schweitzer, Geschäftsführer Wagner & Co Immobilien GmbH, Silke Lautenschläger, hessische Umweltministerin

Wagner & Co Solartechnik unterstützt die Initiative der hessischen Landesregierung „100 Unternehmen für den Klimaschutz“ und unterzeichnete im Rahmen einer Feierstunde zum 10-jährigen Bestehen der „Umweltallianz“ im Beisein von Ministerpräsident Roland Koch und Umweltministerin Silke Lautenschläger die Charta für mehr Klimaschutz in hessischen Betrieben. Wagner & Co verpflichtet sich dabei zu einem Aktionsplan, der in den kommenden Jahren  mehrere Maßnahmen umfasst. Dazu gehört die Installation einer weiteren Photovoltaik-Anlage zur eigenen Stromversorgung auf einem der Firmengebäude, die Errichtung eines Green-IT-Rechenzentrums mit hocheffizienter Energietechnik, solarer Kühlung und Strom aus einem BHKW sowie der Bau eines neuen Bürogebäudes im Passivhausstandard. Bereits in der Vergangenheit hat Wagner & Co zahlreiche Klimaschutzmaßnahmen realisiert und in diesem Bereich Maßstäbe gesetzt: die Solarkollektoren werden in einer 2008 errichteten energieautarken Kollektorfabrik produziert, zwei Drittel des Stromverbrauchs im gesamten Unternehmen kommen aus eigenen PV-Anlagen, die gut gedämmten Firmengebäude werden weitgehend mit Holzpellets beheizt und bereits 1998 wurde das erste Passiv-Bürogebäude als Kundenzentrum errichtet.

„Die Hessische Landesregierung sucht im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie 100 Unternehmen, die Energie einsparen, Energie effizient nutzen und zum Klimaschutz beitragen.“ so Ministerin Silke Lautenschläger.Mit der Unterzeichnung der Charta bindet sich Wagner & Co, einen Aktionsplan zu erstellen, über die Umsetzung der in diesem festgelegten Maßnahmen regelmäßig zu berichten und den Plan zu aktualisieren. Die Selbstverpflichtung der Unternehmen kann in den Bereichen „Einsatz und Beschaffung klimafreundlicher Rohstoffe  und Vorprodukte“, „Einsatz klimafreundlicher Produktionsverfahren und -strukturen“, „Reduktion der CO2-Emissionen durch Erhöhung der Energieeffizienz“, „Reduktion der CO2-Emissionen durch Einsatz erneuerbarer Energieträger“ und „Förderung der Nutzung klimafreundlicher Verkehrsmittel im Verkehrsverbund“ erfolgen. „Ziel der Hessischen Landesregierung ist es, Potenziale zur Energieeinsparung und zur Nutzung erneuerbarer Energien weiter auszuschöpfen und voranzubringen. Dieses Ziel können wir nur erreichen, wenn auch die hessischen Bürger und Unternehmen ihren Beitrag leisten“, betonte der hessische Energiestaatssekretär Mark Weinmeister Weinmeister bei einem Besuch der Fraport AG, die ebenfalls die Charta bereits im Januar unterschrieben.Er rief die hessischen Unternehmen auf auch ihren Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. „Hessische Unternehmen haben die Chance, durch Erhöhung der Ressourceneffizienz die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und damit ihre Zukunftsfähigkeit zu sichern. Das zeigt einmal mehr, dass Ökonomie und Ökologie kein Widerspruch sind“, unterstrich der Staatssekretär. Er hob hervor, dass das Land die Erfahrungen und das Expertenwissen aus hessischen Unternehmen zusammenführen wolle. Unternehmen, die in der Vergangenheit bereits erfolgreich Maßnahmen zur CO2-Einsparung und Energieeffizienz umgesetzt haben, seien in dem Klimaschutz-Projekt herzlich willkommen.

Die Initiative „100 Unternehmen für den Klimaschutz“ ist Teil der Nachhaltigkeitsstrategie Hessen. Die Umsetzung der Initiative wurde im Juni 2009 von der Nachhaltigkeitskonferenz beschlossen. Die Nachhaltigkeitskonferenz unter Vorsitz des Ministerpräsidenten ist das oberste Entscheidungsgremium der Nachhaltigkeitsstrategie. Die Nachhaltigkeitsstrategie Hessen nimmt Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft gleichermaßen in die Verantwortung, um das

Leben in Hessen heute und in Zukunft ökologisch verträglich, sozial gerecht und wirtschaftlich leistungsfähig zu gestalten.

Mehr Informationen gibt es unter www.hessen-nachhaltig.de

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