Einigung auf Anpassung der Solarförderung

21. Januar 2011

Solarstrom-Anlage

Solarstrom-Anlage

Berlin, 20. Januar 2011. Bundesumweltministerium und Solarbranche haben sich auf eine auf Juli 2011 vorgezogene Förderkürzung um bis zu 15 Prozent geeinigt.

Anfang 2012 wird es eine weitere Kürzung um 9 Prozent geben. Die Förderung könnte damit um bis zu 24 Prozent auf 21,84 Cent pro Kilowattstunde für eine Solarstromanlage auf dem Hausdach sinken. Ursprünglich war die nächste Kürzung erst zum Jahresbeginn 2012 vorgesehen. Jetzt hat man sich darauf geeinigt, sie ein halbes Jahr vorzuziehen. Die Solarbranche begrüßt diese Kürzung, um die Kosten für die Stromkunden zu begrenzen und um den Ausbau von Solarstromanlagen in Deutschland weiter zu ermöglichen.  Von Seiten der Solarbranche wird die flexible Förderanpassung insofern als großer Erfolg gewertet, weil damit ein stabiler Markt in Deutschland und die gesellschaftliche Akzeptanz für den weiteren Ausbau des Solarstroms gesichert wird. Zudem kann mit dieser Regelung die befürchtete fixe Mengenbegrenzung des Solarstrommarktes abgewendet werden. „Wir begrüßen das eindeutige politische Bekenntnis zum Ausbau der Photovoltaik, zum Fertigungsstandort Deutschland und zu den durch die Photovoltaik-Technologie inzwischen geschaffenen über 130.000 Arbeitsplätzen“, sagte Günther Cramer, Präsident des BSW-Solar. Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen bringt den Vorschlag im Deutschen Bundestag ein, um das EEG in diesem Sinne zu ändern.

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