NRW bei Solarstrom ganz vorn

31. Oktober 2016

Landesweite Förderprogramme für Mieterstrommodelle und Solarstromspeicher

Bislang tragen Mieterinnen und Mieter als Stromkunden über die EEG-Umlage meist nur die Kosten des Ausbaus erneuerbarer Energien. In NRW allerdings können Mieter künftig wirtschaftlich von der Energiewende profitieren, indem sie preiswerten Sonnenstrom vom Dach des Vermieters beziehen können. Nach Schätzungen des Bundesverbandes Solarwirtschaft könnten bundesweit mittelfristig von Mietsgebäuden jährlich rund vier Milliarden Kilowattstunden Solarstrom geerntet und weitgehend direkt auch vor Ort verbraucht werden.

Auch in Sachen Solarstromspeicher punktet NRW: Das neue Förderprogramm unterstützt die Installation von Solarstromspeichern als Ergänzung größerer bestehender oder neuer Solarstromanlagen ab einer Leistung von 30 Kilowatt und zielt damit auf in erster Linie auf Gewerbebetriebe ab. Bezuschusst werden 50 Prozent der Ausgaben, die maximale Förderhöhe liegt bei 75.000 Euro pro Speicher.

Detaillierte Fakten und Hintergrundinformationen über die neuen Förderprogramme in NRW bietet das Landesumweltministerium unter www.umwelt.nrw.de/klima-energie/energie/foerderprogramm-erneuerbare-energien/. (sk)

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